Wasserfälle in Regenwäldern
Wasserfälle besitzen eine magische Anziehungskraft auf uns Menschen. Sie faszinieren, sind meistens
schön, manchmal geheimnisvoll, romantisch oder imposant. Ich spreche hier also eher über emotionale
Beziehungen. Die seltsame Kraft von Wasserfällen hat die Menschen seit jeher inspiriert. Vielleicht
auch, weil sie die geduldige, ungeheure Kraft zeigen, die in jedem einzelnen kleinen Wassertropfen
steckt. Sie sprudeln seit Anbeginn der Erde, speisen zahllose Mythen und halten unser Leben am Laufen.
Kommen hohe Niederschlag-Aktivität und gebirgige Terrestrik zusammen, wie das in Regenwaldgebieten meist der Fall ist, trifft man logischerweise besonders häufig auf Wasserfälle. Dort bieten zudem die kleineren, quell-nahen Wasserfälle eine kristallklare Trinkwasserqualität.
Meine Wasserfall-Favoriten liegen in Südostasien, weil dort das Granitgestein bzw. die Felsen aus
Gründen der Zusammensetzung oft heller (“sauberer”) aussehen. In Amazonien dominiert eher ein
bräunlich-schwarzes Gestein. Aber das ist nur eine subjektive Betrachtung, also Geschmackssache. Die
meisten Wasserfälle habe ich übrigens im Gunung Leuser Nationalpark (Nord-Sumatra) angetroffen.